Mitmachen

Willkommen bei den Falken in Berlin-Neukölln!
Auf diesen Seiten findest du alles, was wichtig ist, wenn du

blind essen - Erbsen auf halb 6

  • Interesse an den Falken hast oder einfach mal reinschauen möchtest,
  • in einer Gruppe mitmachen willst oder darüber nachdenkst, Mitglied zu werden,
  • schon längst dabei bist und nur nach Neuigkeiten suchst.

  • Da wir die Seite ständig verbessern und an den Interessen der Kinder und Jugendlichen orientieren wollen, sind wir für Hinweise, Anregungen, Tipps, Kritik, aber auch Berichte oder Fotos dankbar.


Behindert- Enthindern, war ein Tagesseminar der Neuköllner Falken

Mit insgesamt 10 Jugendlichen haben wir einen Tag verbracht und sowohl theoretisch als auch praktisch versucht die Welt von Menschen kennen zulernen, deren Lebensalltag behindert wird, da die Welt der Sehenden, Hörenden, Sprechenden und Gehenden alles um sie herum dominiert. Wie kommen junge Menschen in Berlin damit klar, wenn um sie herum alles dazu beiträgt, dass sie mit körperlichen Beeinträchtigungen kaum eine Chance haben am Alltag teilzunehmen? Jana und Nils sind 2 Stunden lang blind durch die Welt in Neukölln gelaufen, sie haben versucht am Kiosk eine Blindenzeitung zu kaufen und bei Karstadt Essen zu gehen. Gar nicht so einfach, denn kaum etwas ist für blinde Menschen eingerichtet.

Gemeinsam sind wir dann alle zusammen blind durch den Prenzlauer Berg zur Volleyballjugendmannschaft von ALBA Berlin gefahren. Wir durften zwei Stunden lang beim Training mitmachen. Selber in einem Profirollstuhl sitzen und mitzuhalten war nicht einfach. Von Anfang an waren wir willkommen und sind gleichberechtigt mit aufgenommen worden. Es war sehr faszinierend, wie die Jugendmannschaft uns von Anfang an mit in das Team genommen hat.
Danke an diese Zeit, die uns vieles gezeigt, geöffnet und hat lernen lassen, wozu wir sonst kaum die Möglichkeit haben. Am Rande haben wir mit einigen aus der Mannschaft und ihrem Trainer gesprochen über "Behinderte Orte" in Berlin also Öffentliche Verkehrswege, Einrichtungen und vieles andere, was eine Teilhabe kaum möglich macht, da vieles um sie herum nicht Enthindert, sondern Behindert.
Natürlich haben wir uns auch im Nachhinein überlegt, wie können wir unseren Verband eigentlich Enthindern? Wie können wir es schaffen, allen Menschen einen Zugang zu unseren Angeboten und in unsere Gruppe zu verschaffen, egal ob sie Fußgänger, Sehende, Hörende oder auch sprechende Menschen sind oder nicht. Gar nicht so einfach, denn schon ein Blick durch die Rollibrille zeigt uns: Auch wir müssen hier noch viel stärker an uns, unsere Angebote und unsere Ziele ran.

Wir bleiben dran!


Weitere Bilder

  • Seite bei Twitter teilen
  • Seite bei Facebook teilen
  • Seite bei Google bookmarken
  • Seite bei Live bookmarken
Nachrichten
  • Einladung zum Seminar: Arbeiterbewegung und FalkengeschichteWir Laden euch ein, am 04.03 und am 05.03 gemeinsam mit uns auf Spurensuche der Arbeiterbewegung und der Falkengeschichte zu gehen. (01.03.2017)

  • Neukölln bleibt bunt - wider den rechten TerrorKundgebung in Rudow am Samstag, dem 18. Februar, um 11 Uhr

    Rechte Brandanschläge in Rudow - Solidarität mit Claudia und Christian von Gélieu, Mirjam Blumenthal, Heinz J. Ostermann, Detlef Fendt, Peter Scharmberg und Christel Jachan.
    (14.02.2017)

  • Erneute Brandanschläge in Britz und Rudow.In der Nacht zum Montag dem 23.01.2017 hat vermutlich die rechte Szene zwei Brandanschläge auf bekannte Neuköllner Gewerkschafter / Antifaschisten ausgeübt. Die Polizei geht von einem politisch motivierten Tatmotiv aus. Betroffen sind der Gewerkschafter und IG Metall-Funktionär Detlef Fendt aus der Hufeisensiedlung und der Rudower Buchhändler Heinz J. Ostermann.
    Kundgebung gegen Intoleranz und Rassismus: Samstag, dem 28. Januar 2017, um 15 Uhr vor der Hufeisentreppe, Fritz-Reuter-Alle 48 (zwischen U-Bhf. Blaschko- und Parchimer-Alle) (24.01.2017)

  • Kinderarmut bekämpfen - Ausbau Unterhaltsvorschuss jetzt!Gemeinsam mit 20 Verbänden und Organisationen gehen wir heute mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und fordern: "Schluss mit dem Finanzgerangel auf dem Rücken der Kinder"! Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat:
    Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen. Für diese Blockadehaltung haben die Unterstützer/innen des Aufrufs kein Verständnis. (18.01.2017)

  • » Alle Nachrichten zeigen