Willkommen bei den Falken Neukölln!

2. Juli 2016
Antifaschistische Kundgebung: Kein Al Quds-Marsch 2016! Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus!
Start: 13.30 Uhr, Adenauerplatz (Berlin-Charlottenburg)

Aufruf des Antifaschistischen Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag 2016:

Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus - 20 Jahre Al Quds-Tag sind 20 Jahre zu viel!

Seit 20 Jahren findet jedes Jahr zum Ende des Ramadan der internationale Quds-Marsch auch in Berlin statt. In diesem Jahr werfen die Verstrickungen der Antisemit*innen rund um den Al Quds-Tag bereits im Vorfeld ihre Schatten: Bei einem vom "Refugee Club Impulse" (RCI) mitorganisierten so genannten "Karneval der Geflüchteten" lief ein Block mit, der von "F.O.R. Palestine" ("For One State and Return in Palestine"), dem Berliner Ableger der antisemitischen internationalen BDS Kampagne ("Boykott, Desinvestition, Sanktionen") und ihrem gewalttätigen Umfeld getragen wurde. Die "Intifada!"-Rufe sind mittlerweile immer zu hören, wenn diese Gruppierungen auf die Straße gehen.

Die Verantwortlichen vom RCI sind keine Unbekannten: Während Mitbegründer Ahmed Shah unter anderem die Hizbollah als "Stimme der Unterdrückten" (1) feiert und die Intifada in Form eines Theaterstückes in die Klassenzimmer trug (2), sind die künstlerische Leiterin Nadia Grassmann und die pädagogische Leiterin Maryam Grassmann seit Jahren aktiv am Quds-Marsch beteiligt. Hauptorganisator ist ihr Vater, Jürgen Grassmann, der 2012 auf einer Veranstaltung des neurechten Querfront-Magazines "Compact" mit Jürgen Elsässer das Podium teilte. Halbgare Distanzierungsversuche auf der Pressekonferenz des RCI, bei der die Hizbollah als "umstritten" (3) verharmlost oder das Tragen von deren Symbolik als "Leichtsinn" (4) abgetan wurde, wie es Maryam Grassmann gegenüber der Berliner Morgenpost tat, sind ebenso lächerlich wie die Idee, dass der Antisemitismus der Beteiligten keinen Einfluss auf ihre Arbeit mit Geflüchteten hätte. Im Gegenteil: Shahs theaterpädagogische Arbeit wurde bereits in der Vergangenheit von Expert*innen des Netzwerks "Task Force: Education on Antisemitism" deutlich verurteilt. Man kam zu dem Ergebnis, dass das Theaterprojekt bei der Zielgruppe "antisemitische Stereotype reproduziere und diese so bei den Jugendlichen verfestige, statt sie zu dekonstruieren" (5). Der Widerspruch, gleichzeitig Geflüchtete und die Hizbollah zu unterstützen, die durch ihre Beteiligung am syrischen Bürgerkrieg im Interesse des iranischen Regimes selbst ein Grund für die Flucht vieler Menschen ist, wird von den Beteiligten ignoriert.

Der RCI wurde für einen "Sonderpreis für kulturelle Projekte mit Flüchtlingen" nominiert, mittlerweile wurde diese Nominierung zurückgezogen, denn auch der Senat möchte das Projekt nicht weiter unterstützen. Dass es überhaupt so weit kam, ist jedoch symbolisch für den ignoranten Umgang mit antisemitischen Umtrieben in Berlin. Wer Menschen wie Ahmed Shah und den Grassmann-Schwestern Raum gibt, darf sich sicher sein, dass dieser mit Antisemitismus gefüllt wird.

Diese Zusammenrottung antisemitischer Akteur*innen ist nicht überraschend - die Akzeptanz und das Schweigen darüber sind wie die Instrumentalisierung von notwendiger und wichtiger Arbeit für Geflüchtete hingegen untragbar. In diesem Jahr heißt es, gegen den Quds-Tag auf die Straße zu gehen und damit auch gegen all die antisemitischen Zusammenschlüsse zu kämpfen, die das Jahr über anderenorts agieren!


Gemeinschaftsschule-Chancen für die Berliner Bildungslandschaft

Wir laden herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung des Berliner Elternnetzwerkes der Gemeinschaftsschulen in Kooperation mit dem DGB KV Neukölln ein.

Am 20.Juni 2016
Von 19.00-21.00 h (Networking ab 18.00h)
In der Aula der Fritz-Karsen-Schule in Neukölln Britz

Wir würden uns sehr über euer Interesse und eure Teilnahme freuen. Nähere Informationen könnt ihr aus der Einladung mit Rückmeldeinformationen hier entnehmen.


Das Theater Projekt ist wieder da!

Jeden Donnerstag von 16:30 bis 18:30 findet jetzt wieder das Theater Projekt im ASH statt. Lust bekommen mitzumachen? Komm einfach vorbei!


(07.02.2016)

Zeltlagerzeit ist Falkenzeit! - Schweden Bolmsö 15.08-02.09.2016

Dieses Jahr steht unser Zeltlager unter dem Motto: Weil der Mensch ein Mensch ist!

Würde ist das kostbarste Gut, was unsere Demokratie garantieren sollte unabhängig davon, ob mit oder ohne deutschen Pass. Was es für uns heißt Mensch zu sein werden wir spielen, diskutieren und singen. Mit den englischen, serbischen und schwedischen Falken werden wir wieder auch über unsere Landesgrenzen hinweg dieses Thema angehen. Denn Menschenrechte sind international! So wie wir als

Falken!

Für die Anmeldung und die Infos klicke bitte hier.
Oder du scrollst bis nach unten und dort findest du die Dateien als Anlage zum Herunterladen.







Spendenaufruf!

Wir sind auf finanzielle Hilfe angewiesen! Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern!

Hier die Kontoverbindung:
SJD-Die Falken KV Neukölln
Postbank Berlin
IBAN: DE57 1001 0010 0056 0791 06
Zweck: bitte angeben
Wir stellen auch bei Angabe der vollständigen Adresse eine Spendenquittung aus. Bitte habt Verständnis, dass das Ausstellen der Spendenquittungen etwas dauert, da wir ehrenamtlich im Vorstand tätig sind.


Alles Wichtige zu unserer Aktion Bollwerk gegen Nazis findet ihr auf der Homepage Bollwerk gegen Nazis.


Weitere Bilder

Zugehörige Dateien:
Flyer Hip und Hop-TheaterstückDownload (691 kb)
Infotext zum TheaterstückDownload (2515 kb)
Allg. Reisebedingunen Zeltlager 2016Download (69 kb)
Anmeldung für das Zeltlager 2016Download (65 kb)
Zeltlagerflyer.pdfDownload (6344 kb)
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  • Gemeinschaftsschule-Chancen für die Berliner Bildungslandschaftwir laden herzlich zu eine Diskussionsveranstaltung des Berliner Elternnetzwerkes der Gemeinschaftsschulen in Kooperation mit dem DGB KV Neukölln ein.
    Am 20.Juni 2016 Von 19.00-21.00 h (Networking ab 18.00h) In der Aula der Fritz-Karsen-Schule in Neukölln Britz
    Wir würden uns sehr über euer Interesse und eure Teilnahme freuen. Nähere Informationen könnt ihr aus der Einladung mit Rückmeldeinformationen im Anhang entnehmen. (15.06.2016)

  • Hip und Hop im UntergrundEs ist soweit:
    Wegen des grossen Erfolges zeigt die Jugendtheatergruppe der SJD - Die Falken KV Neukölln in Zusammenarbeit mit der Inititative Theatermuseum Berlin e.V. und der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. das Stück, das wir im letzten Jahr entwickelt haben.

    Zur inhaltlichen Einstimmung empfehlen wir den Artikel in der Vierten Wand, der Zeitschrift der Initiative Theatermuseum Berlin e.V.
    Du findest den text als Download am Ende der Seite oder hier!

    HIP UND HOP IM UNTERGRUND - Denk-mal-Drama und Jugendtheaterprojekt zur Geschichte und Zukunft Neuköllns Am Sonntag, den 19. Juni 2016, um 17.00 Uhr
    ANTON-SCHMAUS-HAUS
    Gutschmidtstraße 37, 12359 Berlin

    Das Stück steht unter Schirmfrauschaft von Claudia Maria Melisch, Chefarchäologin vom Cöllnischen Petriplatz in Berlin-Mitte.
    (11.06.2016)

  • Podiumsdiskussion: Anforderungen an die künftige Landespolitik am 26.5.2016 um 18 Uhr im ASHDer DGB Kreisverband Neukölln lädt ein:
    Arbeitnehmer_inneninteressen sind auch kommunale Interessen.
    Am 18. September werden wir erneut in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksparlamente wählen.
    Als DGB-Gewerkschaften haben wir hier klare Anforderungen an die künftige Landes- und Bezirkspolitik formuliert. Darüber möchten wir gerne mit Dir ins Gespräch kommen.
    Eingeladen haben wir alle Neuköllner Kandidat_innen für das Abgeordnetenhaus von Berlin aus den Parteien, die auch in dieser Legisalturperiode im AH sitzen.
    An dem Abend werden uns diese Schwerpunkte begleiten:
    1. Handlungsfähiges Berlin - Öffentliche Daseinsvorsorge
    2. Soziales Berlin -Wohnungsbau- und Mietenpolitik
    3. "Gute Arbeit" für Berlin - sozialstaatliche Arbeitsmarktpolitik und "Jugend und Ausbildung"
    4. Erfolgreiches und gerechtes Berlin - Nachhaltige Wirtschaftspolitik
    Für eine kleine Stärkung ist wie immer gesorgt.
    Wir freuen uns auf euch!
    mit kollegialem Gruß Euer DGB Kreisverband Neukölln (04.05.2016)

  • Heraus zum 1. Mai!
    "Zeit für mehr Solidarität" ist das DGB-Motto zum 1. Mai 2016. Wir treten ein für eine solidarische Gesellschaft mit guter Arbeit, Bildung, sozialer Absicherung und sicherer Rente für alle.
    Hauptredner am 1. Mai in Berlin wird DGB-Bundesvorstandsmitglied Stefan Körzell sein. Für eine Gastrede erwartet der DGB die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbunds, Sharan Burrow. (27.04.2016)

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